hessenARCHÄOLOGIE
Neue Konzepte für das archäologische und
Die Hessische Landesarchäologie besteht aus drei Dezernaten. Das Dezernat Bezirksarchäologische und –paläontologische Denkmalpflege wird von der Zentrale in Wiesbaden und den Außenstellen Darmstadt sowie Marburg getragen. Es besteht der Wunsch, zwei weitere Außenstellen in Fulda und Kassel einzurichten. In den Außenstellen werden Bodendenkmalpflege, archäologische Ausgrabungen und Forschungen sowie eine auf die Region ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt. Jede Außenstelle verfügt über eine Handbibliothek und ein Zwischendepot. Die in Wiesbaden angesiedelte Paläontologie ist für ganz Hessen zuständig. Das Dezernat Zentrale Fachdienste umfasst die Sachgebiete Archive und Bibliothek, Redaktion, Restaurierung und Präparation, Inventarisation, den Schwerpunkt Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Naturwissenschaften, Grabungstechnik und Zeichendienst.
Das Dezernat Archäologisches Landesmuseum bildet das Schaufenster der Landesarchäologie. Es wird dezentral organisiert und umfasst das „Römerkastell Saalburg – Archäologischer Park", zukünftig „Die Keltenwelt am Glauberg – Museum und Archäologischer Park", sowie ein Museum für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, das im Umfeld des ebenfalls zu schaffenden Sachgebietes Zentrales Fundmagazin entstehen soll. Zusätzlich zu dem allgemeinen Museumsbetrieb werden hier in neu eingerichteten Dienstleistungs-Zentren umfassende museumspädagogische Angebote und kulturelle Rahmenprogramme vorgehalten. Die Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege versteht sich als Partner der an Universitäten, in Sonderforschungsbereichen, durch Vereine und ehrenamtliches Engagement vertretenen Archäologie und Paläontologie des Landes. |